Parodontitis

THERAPIE UND BERATUNG

Wir nehmen eine Parodontitis ernst und selbstverständlich bieten wir unseren Patienten eine geeignete Parodontitis-Therapie an. Denn eine fortschreitende Zahnfleischerkrankung ist der Vorbote für ernsthafte Zahnprobleme und muss behandelt werden. Doch es droht nicht nur Zahnverlust. Eine Parodontitis kann bakteriell im ganzen Körper ursächlich für weitere Beschwerden und Gesundheitsrisiken sein.

Sie haben Zahnfleischbluten und vermuten einen leichten Rückgang Ihres Zahnfleisches? Dann sollten Sie mit Ihrem Zahnarzt sprechen. Eine gute Therapie und eine langfristige Betreuung von professionellen Behandlern ist das richtige Vorgehen. Lassen Sie sich richtig beraten, wie Sie zuhause Ihre Mundhygiene optimieren können.

INFORMATIONEN ÜBER PARODONTITIS

WAS IST EINE PARODONTITIS ?

Eine Parodontitis ist eine ernsthafte Zahnfleischentzündung, die bei mangelnder Zahnpflege durch Bakterien ausgelöst wird und einen allmählichen irreversiblen Rückgang des Zahnfleisches und des Kieferknochens zur Folge hat. Eine Parodontitis entwickelt sich über Jahre und bleibt bis zu einem gewisssen Grad beschwerdefrei. Bei einer guten Mundhygiene bleibt auch das typische Zahnfleischbluten häufig aus und Sie haben kaum Beschwerden. Da die Rückbildung des Zahnfleisches schleichend vonstatten geht, wird sie häufig von den betroffenen Patienten selbst erst spät bemerkt.

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PARODONTITIS TROTZ ZÄHNEPUTZEN?

An schwer erreichbaren Stellen, reicht die häusliche Mundhygiene häufig nicht aus, um die Bildung von Zahnbelägen zu verhindern. Insbesondere die Zahnzwischenräume sind nur mit Zahnseide tatsächlich erreichbar. Trotz Zähneputzens konzentrieren sich an diesen Stellen sehr häufig gefährliche Bakterien, die eine Parodontitis auslösen können. Wenn sich das Zahnfleisch entzündet, beginnt es sich zurückzubilden und bakterienreiche Beläge sowie Speisereste werden durch die kontinuierliche Zahnpflege immer tiefer in die Zahnfleischtaschen gedrängt. Die Krankheit nimmt ihren Lauf.

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VERLAUF EINER UNBEHANDELTEN PARODONTITIS MIT SPÄTFOLGEN

Im konkreten Beispiel wurde 2011 eine fortgeschrittene Parodontitis bei einer weiblichen Patientin vor dem 30 Lebensjahr diagnostiziert. Eine Behandlung wurde trotz gravierender Diagnose leider nicht gewünscht. Sehr gut erkennbar ist der deutliche Rückgang der Kiefersubstanz zwischen 2011 und 2013 (vgl. Bild 1 & Bild 2). 2013 mussten alle Zähne entfernt werden und die Patientin trägt heute Implantatgetragenen Zahnersatz.

VERSTECKTE RISIKEN EINER PARODONTITIS

Zahlreiche Studien zeigen, dass eine Parodontitiserkrankung das Risiko einer Folgeerkrankung deutlich erhöht. Zum Beispiel durch das typische Zahnfleischbluten gelangen gefährliche Parodontitis-Bakterien in die Blutbahn und können an anderen Stellen des Körpers gesundheitliche Probleme auslösen.
So erhöht eine unbehandelte Parodontitis das Diabetes-Risiko bis um das 11-Fache. Aber auch ein doppeltes Herzinfarkt-Risiko oder eine Schwangerschaft sind Grund genug, die Ursache zu bekämpfen.

 

Eine regelmäßige Prophylaxe oder eine Laserbehandlung im aktuen Behandlungsfall die Keimkonzentration reduzieren und sind ein wichtiger Bestandteil umfassender Vorsorge - nicht nur für die Zähne!
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